Der Sommer ist in vollem Gange – und mit ihm kurze Hosen, leichte Kleider und freie Schultern. Eine Zeit, auf die viele sich freuen. Doch je mehr Haut wir zeigen, desto öfter rückt auch das Thema Rasur in den Fokus. Und damit kommen oft die altbekannten Probleme: Rötungen, Brennen, Rasurbrand, eingewachsene Haare oder trockene, gereizte Haut. Dabei muss das nicht sein. Mit der richtigen Rasur-Technik und der passenden Pflege davor und danach bleibt deine Haut auch nach der Rasur glatt, beruhigt und gepflegt. Wichtig sind hier vor allem die richtigen Inhaltsstoffe, wie Aloe Vera, Shea oder Jojoba. Sie bewahren Feuchtigkeit und können die Hautbarriere schützen.
Was zählt bei der Rasur wirklich?
Eine gute Rasur beginnt lange vor dem ersten Rasierhub. Wer ein paar einfache Grundregeln beachtet, schützt seine Haut effektiv vor Irritationen.
Haut vorbereiten:
Weiche die Haut vor der Rasur idealerweise in warmem Wasser auf – zum Beispiel unter der Dusche. Das öffnet die Poren, macht die Haare weicher und erleichtert die Rasur spürbar. Eine gut vorbereitete Haut ist deutlich weniger anfällig für Reizungen.
Eingewachsene Haare vorbeugen:
Regelmäßiges, sanftes Peeling vor der Rasur kann helfen, abgestorbene Hautzellen zu entfernen, eingewachsene Haare zu verhindern und die Rasur noch gleichmäßiger zu gestalten. Wichtig: Das Peeling immer vor, nicht nach der Rasur anwenden.
Rasurrichtung beachten:
Rasiere immer in Haarwuchsrichtung – besonders bei empfindlicher Haut. Gegen den Strich mag das Ergebnis glatter wirken, erhöht aber das Risiko für eingewachsene Haare und Irritationen deutlich.
Klingen regelmäßig wechseln:
Stumpfe Klingen ziehen an der Haut, statt sauber zu gleiten. Das Ergebnis: Mikroverletzungen, Rötungen und Brennen. Wechsle deine Klingen regelmäßig – als Faustregel gilt: nach fünf bis sieben Rasuren.
Druck reduzieren:
Weniger ist mehr. Lass die Klinge mit leichtem Druck über die Haut gleiten. Zu viel Kraft schabt die obere Hautschicht ab und schwächt die natürliche Schutzbarriere.
Haut nicht trocken rasieren:
Eine Rasur ohne Vorbereitung oder Rasiermittel ist eine der häufigsten Ursachen für gereizte Haut und Rasurbrand. Nutze immer ein (Dusch-) Gel, eine Rasiercreme, einen Rasierschaum oder ein Öl, das die Klinge sanft über die Haut gleiten lässt.
Beine, Achselns, Intimbereich – worauf solltest du bei der Rasur achten?
Nicht jede Körperstelle ist gleich. Deine Haut ist individuell und je nach Zone reagiert sie anders auf die Rasur. Wer das weiß, kann gezielter vorgehen und Irritationen von vornherein vermeiden.
Beine:
Die Beine haben die größte Rasurfläche am Körper – und sind gleichzeitig oft am unproblematischsten. Trotzdem lohnt es sich, ein paar Dinge zu beachten: Rasiere die Beine am besten nach dem Duschen, wenn die Haut gut aufgeweicht ist. An Knien und Knöcheln, wo die Haut dünner und unebener ist, solltest du besonders langsam und mit wenig Druck vorgehen. Beine richtig rasieren bedeutet auch: immer in Haarwuchsrichtung arbeiten. Gegen den Strich rasieren gibt zwar ein glatteres Ergebnis, erhöht aber das Risiko für eingewachsene Haare – besonders bei feiner, empfindlicher Haut. Grundsätzlich solltest du deine Beine nach der Rasur mit einer feuchtigkeitsspendenden Body Lotion versorgen, damit die Haut nicht austrocknet.
Achseln:
Die Achselregion gehört zu den sensibelsten Bereichen überhaupt: Die Haut ist dünn, wird durch Kleidung und Bewegung ständig beansprucht und reagiert schnell mit Rötungen oder Reizungen. Besonders wichtig ist hier: immer in Haarwuchsrichtung rasieren. Die Haare wachsen in der Achsel in verschiedene Richtungen, also ruhig den Arm heben und die Richtung ertasten. Direkt nach der Rasur sollten keine Deodorants mit Alkohol oder künstlichen Duftstoffen aufgetragen werden. Die Haut braucht zunächst etwas Zeit zum Beruhigen. Wer zu Reizungen neigt, sollte zudem auf milde, parfümfreie Produkte setzen. Welche unserer Deos sich besonders gut eignen, erfährst du hier.
Intimbereich:
Die Haut im Intimbereich ist besonders empfindlich und reagiert auf Fehler bei der Rasur oft mit starken Reizungen, Rötungen oder eingewachsenen Haaren. Zudem sind die Haare hier oft kräftiger, was eine zusätzliche Herausforderung darstellen kann. Ein paar Grundregeln helfen, Irritationen zu vermeiden: Verwende immer einen frischen, scharfen Rasierer und ein mildes Rasiergel – niemals trocken rasieren. Rasiere in Haarwuchsrichtung und vermeide mehrfaches Überfahren derselben Stelle. Nach der Rasur die Haut sanft mit klarem Wasser abspülen und gut abtrocknen.
Was ist die richtige Pflege nach der Rasur?
Nach der Rasur ist die Haut in einem sensiblen Zustand. Die Hautbarriere ist beansprucht, die Poren sind geöffnet – jetzt braucht sie gezielte Unterstützung.
Kühlen und beruhigen:
Spüle die Haut nach der Rasur mit kühlem Wasser ab. Das schließt die Poren und beruhigt erste Reizungen. Vermeide direkt nach der Rasur enge Kleidung oder starke Reibung.
Feuchtigkeit auffüllen:
Die Rasur entzieht der Haut Feuchtigkeit. Eine reichhaltige, beruhigende Körperpflege nach der Rasur ist daher kein Luxus – sie ist notwendig. Greife zu Produkten mit feuchtigkeitsspendenden und hautberuhigenden Wirkstoffen wie Bio-Aloe Vera, Bio-Mandelöl oder Bio-Sheabutter.
Keine Parfüme oder Alkohol direkt nach der Rasur:
Frisch rasierte Haut reagiert empfindlich auf Alkohol und künstliche Duftstoffe. Diese können Brennen, Rötungen und Trockenheit verstärken. Setze auf parfümfreie und mild formulierte Produkte.
Worauf solltest du bei der Wahl der richtigen Produkte achten?
Nicht jedes Produkt ist für rasierte Haut geeignet. Gerade im Sommer, wenn die Haut durch Sonne, Wärme und Schweiß ohnehin mehr beansprucht wird, lohnt es sich, genau hinzuschauen.
Bio-Aloe Vera
Beruhigt gereizte Haut, spendet intensive Feuchtigkeit und unterstützt die Regeneration. Ideal für empfindliche, beanspruchte Haut direkt nach der Rasur.
Bio-Mandelöl
Pflegt intensiv, wirkt reizlindernd und feuchtigkeitsbewahrend. Dank seiner leichten Textur zieht es schnell ein und hinterlässt kein fettiges Gefühl.
Bio-Sheabutter
Legt sich wie ein schützender Film auf die Haut, bewahrt Feuchtigkeit und pflegt intensiv. Besonders wertvoll für trockene oder sensible Haut.
Jojobaöl
Ähnelt dem körpereigenen Hautfett, zieht schnell ein und unterstützt die natürliche Feuchtigkeitsbalance. Perfekt auch für empfindliche Haut.
Zwei Phasen, die perfekt zusammenwirken – für eine Haut, die sich sichtbar straffer und spürbar gepflegt anfühlt.
Was du vermeiden solltest:
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Gut gepflegte Haut – den ganzen Sommer
Ob du dich rasierst oder nicht, liegt ganz bei dir. Grundsätzlich ist Haarwachstum – sei es an den Beinen, unter den Achseln oder im Intimbereich – etwas völlig Natürliches und kein Grund zur Scham.
Wenn du dich für die Rasur entscheidest, kannst du mit unseren Rasur-Tipps Reizungen und Irritationen vermeiden. Denn Rasur muss keine Belastung für deine Haut sein. Mit der richtigen Vorbereitung, einer schonenden Technik und gezielter Pflege danach bleibt sie glatt, beruhigt und gesund.